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Autoritarismus und Auslanderfeindlichkeit
Kaynakçası: Bilinmiyor
Dosya Boyutu: 46 KB
Eklenme Tarihi: 09-04-08
Dosya Şifresi: www.odevsec.com
Dosya Açıklaması : 1.Einleitung Autoritarismus und die eng damit in Verbindung stehenden Phänomene des Rechtsextremismus, des Ethnozentrismus und der Minderheitenfeindlichkeit werden zu Recht als grosse Gefahr für die demokratischen Gesellschaften betrachtet. Autoritarismus, oft beschrieben als das Konglomerat von Tendenzen zur Submission (unter bestehende Autorität), zur Aggression (gegen bestimmte, "Autoritäts-sanktionierte" Ziele) und zum übertriebenen Konventionalismus, stellt in seiner ausgeprägtesten Form eine tragende Ideologie unserer Gesellschaftsform in Frage: die Lehren der Aufklärung, die den Menschen als freies, vernunftbestimmt handelndes Subjekt begreifen. Oder anders ausgedrückt: erhält Autoritarismus in einer bestimmten Gesellschaft genügend starke Unterstützung, entwickelt er Kräfte, die in Richtung einer revolutionären Umwälzung der Gesellschaftsverhältnisse unter Aufgabe der Ideale des Liberalismus und des Rationalismus wirken. Vom Phänomen des Autoritarismus muss angenommen werden, dass es in allen demokratischen Gesellschaften (und selbstverständlich auch in anderen Gesellschaftsformen) jederzeit latent vorhanden ist, dass aber die Stärke der von ihm entwickelten gesellschaftsverändernden Kraft zeitlichen Schwankungen unterliegt. Solche Schwankungen können mit dem Auftauchen und Verschwinden autoritärer Führerpersönlichkeiten in Verbindung gebracht werden. Es sind dies Persönlichkeiten, die den in einer Gesellschaft latent vorhandnen Autoritarismus zur Realisierung ihrer politischen Ziele ausnutzen. Die bekannteste Führerpersönlichkeit der jüngeren europäischen Geschichte war sicherlich Adolf Hitler, der ein enormes Zerstörungspotential aus dem Autoritarismus seiner Zeit geschöpft hat. Doch auch heute lassen sich Personen beobachten, die den latent vorhandenen Autoritarismus ihrer Gesellschaft zur Basis ihrer politischen Aktivitäten gemacht haben, wenn auch hoffentlich nicht mit gleich zerstörerischen Absichten wie Hitler: so z. B. Jörg Haider in Österreich, Jean-Marie Le Pen in Frankreich oder, in der Schweiz, Christoph Blocher. Meine Arbeit befasst sich jedoch nur am Rande mit solchen Führerpersönlichkeiten. Mein Ziel ist vielmehr die Untersuchung ihrer politischen Basis: des in einer Gesellschaft latent vorhandenen Autoritarismus [1]. An dieser Stelle möchte ich den Personen danken, die mich beim Verfassen dieser Arbeit unterstützt haben. Ein ganz besonderer Dank geht an "meinen" Assistenten, Jörg Stolz, für das gewissenhafte Durchlesen meines Entwurfes und die konstruktive Kritik..........

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